Fadenlifting

Das Geheimnis Ihrer Haut: ist bei uns in guten Händen.

Bei einem Fadenlifting platzieren wir unter sterilen Bedingungen in Lokalanästhesie vorsichtig Fäden aus Polydioxan (PDO) in tiefen Hautschichten und spannen sie anschließend sanft in definierte Richtungen. Das Ziel ist eine Gewebestraffung entlang jener Vektoren, die der Schwerkraft folgen.

Der Auflösungsvorgang der Fäden stimuliert in der Haut außerdem die Kollagenproduktion, was die Gewebefestigkeit der Haut nachhaltig steigert. Um den Behandlungserfolg eines Fadenliftings zu optimieren, kann die Behandlung mit Botox- und Hyaluronsäureinjektionen kombiniert werden.

Ihre Fragen. Unsere Antworten.

Ist ein Fadenlifting sehr schmerzhaft?

Die Behandlung erfolgt in Lokalanästhesie und ist in der Regel nicht schmerzhaft. In den Tagen nach der Behandlung kommt es zu einen unangenehmen Spannungsgefühl entlang der Fadenstraffung, das jedoch mit dem Rückgang der ersten Schwellung abklingt.

Ist ein Fadenlifting eine Alternative zum Facelifting?

Diese Frage lässt sich nur individuell beantworten. Für geeignete Patienten, bei denen der Elastizitätsverlust noch nicht stark ausgeprägt ist, können Fäden eine gute Alternative sein. Vorteile sind: keine belastende Vollnarkose, keine ggf. sichtbare Narbe und Ausfallzeiten fallen kaum an.

Wie lange hält die Wirkung eines Fadenliftings an?

Im Anschluss an die sechs Monate dauernde Resorption des Fadens liegt die gewebestraffende Wirkung eines Fadenliftings bei ein bis zwei Jahren.

Was sollte ich vor einem Fadenlifting beachten?

Vor einem Fadenlifting sollten Sie zwei Wochen lang keine Acetylsalicylsäure-haltigen Schmerzmittel wie z. B. Aspirin eingenommen haben, da diese die Blutgerinnung beeinträchtigen und es zu stärkeren Nach- und Einblutungen ins Gewebe kommen kann. Verzichten Sie direkt vor dem Fadenlifting auf Alkohol, Nikotin und Heißgetränke.

Wann kann ein Fadenlifting nicht durchgeführt werden?

Kontraindikationen für Fadenliftings sind:

  • Schwangerschaft und Stillzeit
  • Empfindlichkeit gegenüber PDO-Fäden
  • bekannte überschießende Narbenbildung (Keloidbildung)
  • sichtbare Hautentzündungen oder -infektionen wie Akne oder Herpes
  • Zahnbehandlungen in der davor liegenden Woche
  • Infektionen im HNO-Bereich, bekannte Infektionen mit multiresistenten Keimen (MRSA)
  • Dauerhafte Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten
  • Autoimmunerkrankungen in der Anamnese, die mit einer Immuntherapie behandelt werden
Was ist nach einem Fadenlifting zu beachten?
  • Vorübergehende Schwellungen nach der Behandlung lindern Coolpacks (aus dem Kühlschrank, nicht aus dem Gefrierfach!)
  • Um einer Infektion vorzubeugen, verschreiben wir ein Antibiotikum, dass Sie am Behandlungstag sowie an den beiden folgenden Tagen 1 x tgl. einnehmen (Cefuroxim 1000 mg). Homöopathische Präparate wie Traumeel, Lymphomyosot oder Arnica-Globuli unterstützen den Heilungsprozess.
  • Um das normale Spannungsgefühl nach dem Eingriff nicht zu verstärken und ein Verrutschen der Fäden zu verhindern, sollten Sie extreme Bewegungen der Gesichtsmuskulatur (weites Öffnen des Mundes beim Kauen oder Gähnen, viel Sprechen) vermeiden und weiche oder flüssige Nahrung zu sich nehmen.
  • Schlafen Sie in den ersten drei Nächten nach der Behandlung mit erhöhtem Oberkörper auf dem Rücken.
  • In den zwei Wochen nach der Behandlung sollten Sie auf Sauna und Solarium verzichten und die Sonne meiden bzw. darauf achten, eine Tagescreme mit Lichtschutzfaktor zu verwenden.
  • Verzichten Sie für zwei Wochen auf Gesichtsbehandlungen und -massagen.
  • Kein intensiver Sport für zwei Wochen nach der Behandlung.
  • Mit zahnärztlichen Terminen zwei Wochen lang warten.
  • Das Gesicht kann vorsichtig gereinigt und Make-up kann wie gewohnt verwendet werden.

Für welche Bereiche ist ein Fadenlifting geeignet?

Das Fadenlifting eignet sich besonders zur Konturierung der Wangenpartie und zur Definition der Kieferlinie. Außerdem können Augenbrauen sanft angehoben und Lippenfältchen und Krähenfüße behandelt werden. Vor einer Behandlung klärt immer ein Gespräch zwischen Patient und Arzt, welche Ziele realistisch sind und welcher Maßnahmen-Mix dafür nötig ist.

Unsere Expertin für Fadenlifting

Dr. med. Anna Brandenburg

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