Weißer und schwarzer Hautkrebs

Wir kümmern uns um das größte Organ des Menschen. Bis ins kleinste Detail.

Hautkrebs ist die häufigste Krebserkrankung in Deutschland. Jedes Jahr gibt es ca. 191.000 Neuerkrankungen, Tendenz steigend. Häufiger ist der weiße Hautkrebs (Plattenepithelkarzinom) mit jährlich 170.000 Neuerkrankungen, beim schwarzen Hautkrebs werden ca. 21.200 Neuerkrankungen jährlich erfasst.

Einen entscheidenden Einfluss beim Auftreten von Hautkrebserkrankungen hat neben Hauttyp und individueller genetischer Belastung die Sonneneinstrahlung. Auch Entartungen der weißen Blutkörperchen (Lymphozyten) können sich an der Haut manifestieren. Der häufigste Vertreter dieser kutanen Lymphome ist die sogenannte Mycosis fungoides. Zu den selteneren Hauttumoren gehören Entartungen der Blutgefäße, Bindegewebszellen, Merkelzellen und Hautanhangsorgane.

Durch die während meiner Zeit an der Berliner Charité erworbene Zusatzqualifikation „Medikamentöse Tumortherapie“ kann ich Sie zu diesen Erkrankungen kompetent und einfühlsam beraten und gemeinsam mit Ihnen dafür Sorge tragen, dass schnellstmöglich eine effektive Therapie eingeleitet wird, und bei einer entsprechenden Erkrankung zuverlässige Nachsorgeuntersuchungen durchführen.

Ihre Fragen. Unsere Antworten.

Was unterscheidet schwarzen von weißem Hautkrebs?

Schwarzer Hautkrebs entsteht aus den pigmentbildenden Zellen (Melanozyten), weißer Hautkrebs aus den Hornzellen.

Ist Hautkrebs gefährlich?

Schwarzer Hautkrebs ist gefährlicher, da er, wenn er nicht rechtzeitig entdeckt wird, häufiger streut als weißer Hautkrebs. Deshalb sind Hautkrebsvorsorgen sehr wichtig: Je früher wir die Erkrankung feststellen, desto niedriger ist das gesundheitliche Risiko. Bei regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen können wir sehr frühe Stadien erkennen, die bei richtiger Behandlung meist nicht gefährlich sind.

Was sind aktinische Keratosen und wie werden sie behandelt?

Unter aktinischen Keratosen fasst man UV-bedingte Schädigungen der Hautzellen zusammen, die unbehandelt in 10-15 % aller Fälle zu Plattenepithelkarzinomen führen (weißer Hautkrebs). Risikofaktoren sind ein heller Hauttyp, häufige Sonnenbrände und häufige Solariumbesuche. Aktinische Keratosen als potentielle Vorstufen von weißem Hautkrebs können wir häufig mit Cremes behandeln. Eine effektive Behandlungsoption ist die sogenannte photodynamische Therapie (PDT). Auch abtragende Verfahren mit Laser oder Kürette sind eine Möglichkeit. Basaliome und Spinaliome behandeln wir meistens operativ.

Wie funktioniert eine photodynamische Therapie (PDT)?

Auf das zu behandelnde Areal geben wir eine Creme mit Aminolävulinsäure. Diese Substanz nehmen vor allem die lichtgeschädigten Zellen auf. Sie verwandeln sie in den photosensibilisierenden Wirkstoff Protoporphyrin. Als Reaktion mit UV-Licht – entweder mit Tageslicht (Daylight-PDT) oder mithilfe einer UV-Lampe – entstehen freie Sauerstoffradikale; dieser bewusst ausgelöste „Entzündungsprozess“ zerstört die geschädigten Zellen. Die PDT ist hervorragend zur Behandlung der sogenannten field cancerization geeignet, da auch subklinische, noch nicht sichtbare Läsionen miterfasst werden. Setzen wir vorher den fraktionierten Erbium-Laser ein, kann die Haut die Wirkstoffe noch besser aufnehmen.

Wie wird schwarzer Hautkrebs therapiert?

Melanome und ihre Vorstufen sollten in jedem Fall operativ entfernt werden, ggf. müssen wir mit einem Sicherheitsabstand ein zweites Mal nachschneiden. Bei fortgeschrittenem Stadium sind zusätzliche Untersuchungen (Ultraschall, Röntgen) und Therapien nötig.

Was muss man zur Nachsorge wissen?

Wir empfehlen Patienten mit schwarzem oder weißem Hautkrebs dringend, alle sechs Monate zur Vorsorgeuntersuchung zu kommen.

Unsere Expertin für die Behandlung von weißem und schwarzem Hautkrebs

Dr. med. Anna Brandenburg

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