PRF in Hamburg – Eigenblutbehandlung in Ihrer dermatologischen Privatpraxis

Mit der PRF Behandlung nutzen wir die Bestandteile Ihres eigenen Blutes, um die natürlichen Umbauprozesse des Gewebes zu unterstützen und der Haut zu einem erfrischten Äußeren zu verhelfen.

Die Details Ihrer PRF Behandlung in Hamburg

Behandlungsdauer
ca. 45-60 Minuten
Gesellschaftsfähig
leichte Rötungen möglich, ca. 1 Tag
Ergebnisse
biologische Hautverbesserung über 8-12 Wochen
Haltbarkeit
Auffrischung alle 6-12 Monate
Intervall
jeweils 4-6 Wochen Pause zwischen Behandlungen
Sitzungen
in der Regel 3-5 Anwendungen
Betäubung
auf Wunsch Betäubungscreme
Indikation
Feine Linien & Fältchen, Augenringe, eingesunkene Narben, Spannkraftverlust, müde Haut.
Kombination
gut in Verbindung mit Microneedling oder als Booster nach Lasertherapien.

Behandelnde Ärztinnen

Dr. Anna Brandenburg, Hautärztin in Hamburg und Inhaberin der Dermatologischen Privatpraxis
Dr. med. Anna Brandenburg
Fachärztin für Dermatologie
Schwerpunkte: Operative Dermatologie, Lasermedizin und Ästhetische Dermatologie
Dr. Carina Borkowski in der Dermatologischen Privatpraxis Dr. Anna Brandenburg in Hamburg
Dr. med. Carina Borkowski
Fachärztin für Dermatologie
Schwerpunkte: Phlebologie, Operative Dermatologie, Lasermedizin
Dr. Eva Schramm in der Dermatologischen Privatpraxis Dr. Anna Brandenburg, Hautarzt Hamburg
Dr. med. Eva Schramm
Fachärztin für Dermatologie
Schwerpunkte: Phlebologie, Operative Dermatologie, Lasermedizin
Dr. Bianca Arsene in der Dermatologischen Privatpraxis Dr. Anna Brandenburg, Hamburg
Dr. med. Bianca Arsene
Fachärztin für Dermatologie
Schwerpunkte: Operative Dermatologie, Lasermedizin und Ästhetische Dermatologie
Daria Marashi vom Praxisteam der Dermatologischen Privatpraxis Dr. Anna Brandenburg in Hamburg
Daria Marashi
Ärztin in Weiterbildung
Schwerpunkte: Lasermedizin und Ästhetische Dermatologie
Dr. Tina Fadai in der Dermatologischen Privatpraxis Dr. Anna Brandenburg in Hamburg
Dr. med. Tina Fadai
Fachärztin für Dermatologie
Schwerpunkte: Operative Dermatologie und Lasermedizin
Juliana Giraldo vom Team der Dermatologischen Privatpraxis Dr. Anna Brandenburg, Hamburg
Juliana Giraldo
Fachärztin für Dermatologie
Schwerpunkte: Operative Dermatologie und Lasermedizin

PRF – Ihr natürlicher Boost für Gesicht, Hals und die empfindliche Augenpartie

Wenn die Haut rund um die Augen oder in anderen Bereichen an Festigkeit verliert, besteht nicht immer der Wunsch nach einem klassischen Filler. Mit PRF (Platelet-Rich Fibrin) gehen wir in Hamburg einen natürlicheren Weg, da es aus Ihrem eigenen Blut gewonnen wird und als feines Fibrinnetz körpereigene Botenstoffe zur Unterstützung der Haut fereisetzt. Die Behandlung kann für ausgewählte Areale im Gesicht infrage kommen, wobei das mögliche Ergebnis von der Ausgangslage und dem jeweiligen Behandlungsziel abhängt.

Nutzen Sie daher die Möglichkeit eines ersten Beratungstermins in unserer Privatpraxis. Dort besprechen wir offen, was das Verfahren für Sie leisten kann – und wo die Grenzen liegen.

Ihre Behandlung in 4 Schritten

Von der Blutentnahme bis zur Einbringung des Konzentrats erfolgt die Behandlung innerhalb eines Termins. Der genaue Ablauf richtet sich nach dem ausgewählten Areal und danach, ob injizierbares PRF oder PRF Bio-Gel verwendet wird.
Beratung

Vor jeder Behandlung steht ein Aufklärungsgespräch. Wir sehen uns das Areal an, klären Vorerkrankungen und Medikamente ab und besprechen, ob die Fibrinmatrix für Ihr Anliegen tatsächlich das passende Verfahren ist.

Blutentnahme

Für die Aufbereitung wird Ihnen eine kleine Menge Blut abgenommen. Bei PRF wird dabei kein Gerinnungshemmer hinzugefügt, damit sich während des anschließenden Prozesses das charakteristische Fibrinnetz bilden kann.

Aufbereitung

Das entnommene Blut wird unmittelbar in unserer Praxis zentrifugiert. Je nach geplanter Anwendung wird daraus injizierbares Biomaterial gewonnen oder die geeignete Fraktion zu einem PRF Bio-Gel weiterverarbeitet.

Einbringung

Nach einer möglichen lokalen Betäubung bringen wir die Zubereitung mit feinen Nadeln oder, je nach Areal, mit einer stumpfen Mikrokanüle ein. Anschließend erhalten Sie Hinweise zur Nachsorge und zum weiteren Behandlungsplan.

Welche Areale können behandelt werden?

Im Vordergrund der Anwendung stehen eher kleinere oder klar begrenzte Areale, in denen das Fibrinnetz gezielt eingebracht werden kann. Dazu gehören:

Wann es nicht das richtige Verfahren ist

Neben den positiven Möglichkeiten ist es ebenso wichtig zu wissen, wofür PRF nicht gedacht ist. Soll eine größere Fläche gleichmäßig erreicht werden, ist PRP die passendere Grundlage, weil es sich besser verteilen lässt. Bei einer deutlichen Vertiefung ist ein Hyaluronfiller präziser steuerbar. Und liegt im geplanten Areal eine Hauterkrankung vor, behandeln wir zuerst diese.

Was ist PRF und wie wirkt es?

Das plättchenreiche Fibrin, ist eine Eigenblutbehandlung, bei der aus einer kleinen Blutprobe ein feines Fibringerüst gewonnen wird, in dem Blutplättchen und deren Botenstoffe eingeschlossen bleiben. Diese Botenstoffe regen Bindegewebszellen an und unterstützen die Bildung feiner neuer Gefäße – dieselben Signale also, die bei jeder Wundheilung auftreten, nur gezielt dorthin gesetzt, wo die Haut Unterstützung gebrauchen kann.

Der entscheidende Punkt ist der Zeitverlauf. Ein flüssiges Plasmakonzentrat gibt seine Botenstoffe rasch ab, in der Größenordnung der ersten Stunde. Beim Fibringerüst erfolgt die Abgabe gradueller, weil die eingebundenen Botenstoffe nach und nach aus der Fibrinmatrix freigesetzt werden; die Abgabe zieht sich über mehrere Tage. Der Gedanke dahinter ist ein Reiz, der länger anhält und örtlich begrenzt bleibt.

PRF-Behandlung Hamburg bei Dr. Anna Brandenburg

Mögliche Nebenwirkungen

Auch auf eine Injektion mit einer Zubereitung aus dem eigenen Blut kann die Haut vorübergehend reagieren. Das ist kein Zeichen dafür, dass etwas schiefgelaufen ist, sondern die erwartete Antwort auf viele feine Einstiche. In der Regel ist das mild und vorübergehend. 

Häufig und kurzzeitig:

Selten, aber möglich:

Wichtig: Da die Fibrinmatrix aus dem eigenen Blut und ohne zugesetzten Gerinnungshemmer gewonnen wird, gelten allergische Reaktionen als wenig wahrscheinlich. Das betrifft jedoch nur die Eigenblutzubereitung, nicht mögliche Reaktionen auf eine Betäubungscreme oder die allgemeinen Risiken der Injektion.

Kontraindikationen

Gegen eine Behandlung können insbesondere sprechen:

PRF Bio-Gel: Was ist das?

PRF Bio-Gel wird häufig als körpereigene Alternative zu klassischen Fillern beschrieben. Dafür wird eine Fraktion des Eigenblutpräparats kontrolliert erwärmt, bis eine gelartige Konsistenz entsteht. Das Gel kann in ausgewählte Bereiche des Gesichts eingebracht werden und dort vorübergehend einen strukturgebenden Effekt entfalten. 

Mit einem Hyaluronfiller ist das Verfahren allerdings nicht gleichzusetzen. Das Bio-Gel ermöglicht keinen ebenso präzise planbaren Volumenaufbau, und auch die Dauer des Effekts lässt sich noch nicht so genau vorhersagen.

PRF und PRP – wo liegt der Unterschied?

PRF und PRP werden beide aus dem eigenen Blut gewonnen, unterscheiden sich aber in ihrer Aufbereitung und Beschaffenheit. Daraus ergeben sich verschiedene Einsatzmöglichkeiten. Daher kann hier nicht von einer grundsätzlichen Überlegenheit gesprochen werden.
Merkmal
PRP
PRF
Herstellung
mit zugesetztem Gerinnungshemmer
ohne zugesetzten Gerinnungshemmer
Beschaffenheit
flüssiges, plättchenreiches Plasma
fibrinhaltige Zubereitung mit netzartiger Struktur
Verteilung
gut dosierbar und auch flächiger einsetzbar
eher für gezielte, umgrenzte Bereiche
Freisetzung
Botenstoffe werden vergleichsweise rasch freigesetzt
Langsamere Freisetzung aus dem Fibrinnetz
Evidenzlage
breiter klinisch untersucht
deutlich weniger klinische Studien

Ihr Termin zur PRF Behandlung in Hamburg

Viele Patientinnen und Patienten kommen mit einem Gefühl zu uns, nicht mit einer Diagnose: Die Augenpartie wirkt müder als früher, ohne dass sich benennen ließe, woran es genau liegt. Genau da fängt unsere Arbeit an. Wir sehen uns an, was tatsächlich verändert ist, ordnen ein, was sich davon beeinflussen lässt, und sagen Ihnen offen, wenn ein anderes Verfahren für Ihre Ausgangslage besser geeignet ist. Entscheiden Sie sich nach der Beratung für PRF, wird die Behandlung in unserer Hamburger Privatpraxis persönlich von einer unserer Fachärztinnen durchgeführt.

Vereinbaren Sie Ihren Termin online oder telefonisch – wir freuen uns darauf, Sie kennenzulernen.

Häufige Fragen zur Behandlung mit PRF

Ist PRF besser als PRP?

Nein. PRF ist nicht die verbesserte Version von PRP, sondern eine andere Zubereitung mit anderen Eigenschaften. Belegt ist ein Unterschied in der Freisetzungsgeschwindigkeit, nicht in der Menge der Wachstumsfaktoren. PRP ist dabei das deutlich besser untersuchte Verfahren, besonders für die Kopfhaut und für Aknenarben.
Für die Kopfhaut arbeiten wir mit PRP, nicht mit der FIbrinmatrix. PRP lässt sich gleichmäßiger über größere Flächen verteilen, und für erblich bedingten Haarausfall besteht dafür die umfangreichste wissenschaftliche Grundlage. Welche Form des Haarausfalls bei Ihnen vorliegt, klären wir zuvor in unserer Haarsprechstunde.
Die meisten Patientinnen und Patienten beschreiben lediglich ein leichtes Druckgefühl während der Mikroinjektionen. Da aber das Schmerzempfinden bei jedem unterschiedlich ist, können wir auf Wunsch eine Betäubungscreme auftragen. Unabhängig davon sind Rötung, leichte Schwellung und kleine Blutergüsse an den Einstichstellen normal und klingen in der Regel innerhalb weniger Stunden bis Tage ab.
Am Behandlungstag sollten Sie die eingebrachten Bereiche möglichst wenig berühren und auf intensiven Sport, Sauna sowie starke Wärme verzichten. Auch direkte Sonne sollte zunächst vermieden werden. Konkrete Hinweise erhalten Sie abhängig vom behandelten Areal und der verwendeten PRF-Form.
PRF für ästhetische Behandlungsziele ist eine Selbstzahlerleistung und wird üblicherweise nicht von der Krankenversicherung übernommen. Die genauen Kosten richten sich unter anderem nach dem behandelten Areal, der gewählten Zubereitung und dem erforderlichen Behandlungsumfang. Sie werden vor der Behandlung transparent besprochen.

Quellenangaben

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Kruel, A. V. S., Ferreira, M., Agostini, D., Diesel, C. V., Queiroz, M., Galia, C. R., Da Silva, G. L., Huber, S. & Majolo, F. (2026). Comparative Characterization of Leukocyte-Rich Platelet-Rich Plasma (L-PRP) and Injectable Platelet-Rich Fibrin (i-PRF): A Laboratory Study. Cells, 15(10), 886. https://www.mdpi.com/2073-4409/15/10/886

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