JULÄINE™ Hamburg – Kollagenstimulation mit Poly-L-Milchsäure

Der neue Biostimulator aus Schweden. In die tiefen, stützenden Hautschichten injiziert regt der Wirkstoff die hauteigene Kollagenproduktion an und gibt dem Gewebe die Möglichkeit, wieder mehr Festigkeit aufzubauen.

Die Details Ihrer JULÄINE™ Behandlung in Hamburg

Behandlungsdauer
ca. 30 Minuten pro Sitzung
Gesellschaftsfähig
sofort, leichte Schwellungen für 1-3 Tage
Haltbarkeit
ca. 12 Monate
Sitzungen
meist 2-3 Anwendungen
Intervall
etwa 6-8 Wochen zwischen den Sitzungen
Betäubung
Betäubungscreme möglich
Ergebnisse
erste Ergebnisse nach einigen Wochen, Entwicklung über mehrere Monate
Wirkstoff
Poly-L-Milchsäure, kurz PLLA
Kombination
Microneedling, Skinbooster, Laserbehandlungen, BTX & Filler
Areale
Nasolabialfalten, im Off-Label-Use für Gesicht, Hals und Dekolleté

Behandelnde Ärztinnen

Dr. Anna Brandenburg, Hautärztin in Hamburg und Inhaberin der Dermatologischen Privatpraxis
Dr. med. Anna Brandenburg
Fachärztin für Dermatologie
Schwerpunkte: ästhetische Dermatologie, Haarmedizin, Lasertherapie
Dr. Bianca Arsene in der Dermatologischen Privatpraxis Dr. Anna Brandenburg, Hamburg
Dr. med. Bianca Arsene
Fachärztin für Dermatologie
Schwerpunkte: Operative Dermatologie, Lasermedizin und Ästhetische Dermatologie
Daria Marashi vom Praxisteam der Dermatologischen Privatpraxis Dr. Anna Brandenburg in Hamburg
Daria Marashi
Ärztin in Weiterbildung
Schwerpunkte: Lasermedizin und Ästhetische Dermatologie
Juliana Giraldo vom Team der Dermatologischen Privatpraxis Dr. Anna Brandenburg, Hamburg
Juliana Giraldo
Fachärztin für Dermatologie
Schwerpunkte: Operative Dermatologie und Lasermedizin
Dr. med. univ. Pamela Mai
Fachärztin für Dermatologie und Venerologie
Schwerpunkte: Ästhetische Dermatologie und Lasermedizin

Faltenglättung durch körpereigenes Kollagen – JULÄINE™ Hamburg

Manchmal fehlt dem Gesicht nichts, was man auffüllen könnte. Die Konturen stimmen noch, und doch wirkt die Haut dünner als früher und am Abend müder, als hätte sie ihre Spannung über den Tag verloren. Dahinter steckt dann meist kein Mangel an Volumen, sondern an Kollagen, das der Körper mit den Jahren immer langsamer nachbildet.

Mit JULÄINE™ setzen wir deshalb nicht auf einen unmittelbaren Fülleffekt: Der injizierbare Kollagenbiostimulator enthält Poly-L-Milchsäure, kurz PLLA, und unterstützt den Körper dabei, schrittweise neues Kollagen aufzubauen. Da wir in unserer dermatologischen Privatpraxis in Hamburg mehrere Biostimulatoren anbieten, klären wir vorab ehrlich, ob JULÄINE™ zu Ihrer Haut passt oder ob ein anderes Verfahren die bessere Wahl ist.

Der Ablauf der Behandlung

Eine Behandlungsserie erstreckt sich über mehrere Monate. Planen Sie daher weniger mit einem konkreten Zeitpunkt für das gewünschte Ergebnis, sondern geben Sie der Veränderung die Möglichkeit, sich langsam zu entwickeln.

Beratung

Zunächst besprechen wir Ihre Wünsche, untersuchen das Gewebe und erfassen bereits erfolgte Injektionsbehandlungen. Anschließend prüfen wir, ob JULÄINE™ für Ihren Befund geeignet ist und welche Behandlungsplanung medizinisch sinnvoll erscheint.

Vorbereitung

Die Haut wird sorgfältig gereinigt und desinfiziert; die vorgesehenen Injektionsbereiche werden markiert. Ob zusätzlich eine betäubende Creme verwendet wird, richtet sich nach Ihren Wünschen und Ihrem eigenen Schmerzempfinden.

Injektion

Das Präparat wird mit einer feinen Nadel fächerförmig in die tiefe Lederhaut oder das oberflächliche Unterhautgewebe eingebracht, damit es sich gleichmäßig verteilt. Eine zusätzliche Massage ist hier unnötig.

Nachsorge

Kühlen hilft gegen die Schwellung der ersten Tage. Auf Sauna, Solarium und intensiven Sport verzichten Sie besser, bis evtl. Nachwirkungen abgeklungen sind. Die nächste Sitzung folgt nach etwa 6-8 Wochen und wird von uns entsprechend vorbereitet und kontrolliert.

Was ist JULÄINE™?

JULÄINE™ of Sweden gehört zur Gruppe der injizierbaren Kollagenbiostimulatoren und wird als Medizinprodukt der Klasse III eingestuft. Das Präparat enthält mikropartikuläre Poly-L-Milchsäure, kurz PLLA – ein biologisch abbaubares Material, das seit Langem in verschiedenen Bereichen der Medizin eingesetzt wird.

Anders als ein klassischer Hyaluronfiller dient es nicht primär dazu, fehlendes Volumen unmittelbar durch ein Gel zu ersetzen. Die PLLA-Partikel unterstützen vielmehr Prozesse im behandelten Gewebe, durch die sich über mehrere Wochen neues Kollagen bilden kann. Das Behandlungsergebnis entwickelt sich deshalb schrittweise.

Die Zweckbestimmung umfasst bei erwachsenen, immunkompetenten Personen die Korrektur flacher bis tiefer Nasolabialfalten. Ob JULÄINE™ in Ihrem Fall auch im Off-Label-Use geeignet ist, also außerhalb der Zweckbestimmung prüfen wir in unserem Beratungsgespräch.

So wirkt JULÄINE™

JULÄINE™ enthält winzige Kügelchen aus Poly-L-Milchsäure. Dieser Stoff ist seit Jahrzehnten aus der Medizin bekannt, zum Beispiel von selbstauflösenden Fäden. Die Kügelchen werden in die tieferen Hautschichten eingebracht.

Ihr Körper erkennt die Kügelchen als „fremd“. Das ist kein Nebeneffekt, sondern genau das Wirkprinzip. Körpereigene Abwehrzellen, sogenannte Fresszellen, sammeln sich um die Partikel. Weil die Kügelchen zu groß sind, um einfach beseitigt zu werden, schalten diese Zellen in eine Art „Reparaturmodus“. Sie senden Botenstoffe aus, die die kollagenbildenden Zellen der Haut wecken. Diese bilden daraufhin über Wochen und Monate neues, körpereigenes Kollagen.

Diese Reaktion läuft sehr mild ab und ist normalerweise weder spürbar noch sichtbar. Deshalb zeigt sich das Ergebnis auch nicht sofort, sondern baut sich schrittweise auf.

Die Kügelchen selbst werden vom Körper über viele Monate langsam abgebaut, am Ende zu Wasser und Kohlendioxid. Was bleibt, ist nicht das Material, sondern Ihr eigenes, neu gebildetes Gewebe.

Der Hersteller hat die Kügelchen mit einer speziellen Technologie (LASYNPRO™) besonders gleichmäßig und glatt gestaltet. Das soll dazu beitragen, dass die Reaktion des Körpers gleichmäßig und gut kontrollierbar abläuft

Für wen ist JULÄINE™ geeignet?

JULÄINE™ kommt dann infrage, wenn die Haut an Festigkeit und Dichte verloren hat und Sie eine Veränderung wünschen, die sich langsam entwickelt. Die eigentliche Bestimmung des Produkts umfasst dabei mittlere bis tiefe Nasolabialfalten. Allerdings nutzen wir das Verfahren auch im Off-Label-Use für andere Areale im Gesicht sowie an Hals und Dekolleté – eine Handhabung, die in der ästhetischen Medizin üblich und zulässig ist.
Dr. Anna Brandenburg bei einer ästhetischen Behandlung einer Patientin in Hamburg

Wann es nicht geeignet ist

Bei ausgeprägt erschlaffter Haut stößt ein Biostimulator an seine Grenzen. Was das Gewebe an Halt verloren hat, lässt sich nicht allein über neues Kollagen zurückholen – hier können zum Beispiel chirurgische Verfahren oder andere Wirkstoffe besser geeignet sein. Dies besprechen wir offen im ersten Termin.

Ebenso wenig eignet sich JULÄINE™, wenn Sie Veränderungen zu einem bestimmten Termin wünschen, da es sich eben langsam entwickelt. Hier ist eine Behandlung mit einem Hyaluronfiller besser geeignet.

JULÄINE™, Sculptra®, Radiesse® oder Hyaluron – die Unterschiede

Obwohl alle vier Präparate injiziert werden, unterscheiden sie sich deutlich in ihrem Material, ihrem Wirkprinzip und ihrem zeitlichen Verlauf. Welches Verfahren geeignet ist, richtet sich daher vor allem nach dem individuellen Befund und dem gewünschten Behandlungsziel.
Verfahren
Grundlage
Wirkprinzip
Ergebnisse
Schwerpunkt
JULÄINE™
Poly-L-Milchsäure (PLLA)
Anregung der körpereigenen Kollagenbildung
Schrittweise über mehrere Monate
Kollagenstimulation und Behandlung von Nasolabialfalten
Sculptra®
Poly-L-Milchsäure (PLLA)
Kollagenstimulation mit allmählichem Gewebeaufbau
Schrittweise über mehrere Wochen bis Monate
Großflächigerer, schrittweiser Gewebe- und Volumenaufbau
Radiesse
Calciumhydroxylapatit in einem Gelträger
Unmittelbarer Stützeffekt und zusätzliche Kollagenstimulation
Sofort sichtbar, entwickeln sich dann weiter
Konturierung, Gewebestützung und Kollagenstimulation
Hyaluron
Vernetztes Hyaluronsäuregel
Direkter Volumenaufbau und Bindung von Wasser
In der Regel unmittelbar sichtbar
Gezielte Volumenkorrektur und Modellierung einzelner Regionen

Gleiches Material bedeutet nicht gleiches Produkt

JULÄINE™ und Sculptra® basieren beide auf PLLA, sind jedoch eigenständige Medizinprodukte. Sie unterscheiden sich unter anderem in den Partikeleigenschaften, der Aufbereitung, den Anwendungsvorgaben und der jeweiligen Zweckbestimmung. Behandlungsprotokolle lassen sich deshalb nicht ohne Weiteres von einem Produkt auf das andere übertragen und auch eine pauschale Rangfolge ist medizinisch nicht sinnvoll. Entscheidend ist, ob eine schrittweise Kollagenstimulation, ein unmittelbarer Volumenaufbau, eine gezielte Konturierung oder eine Kombination verschiedener Effekte angestrebt wird.

Nebenwirkungen und Kontraindikationen

Wie jede Injektionsbehandlung kann auch JULÄINE™ mit Nebenwirkungen einhergehen. Was dabei üblich ist, wie die Datenlage zu Knötchen aussieht und wann wir von einer Behandlung absehen, finden Sie hier im Überblick.

Die Tage nach der Behandlung

Mögliche Knötchen

Kontraindikationen

Ihr Weg zu einer Haut mit mehr Festigkeit – JULÄINE™ Hamburg

Wenn Sie kleine Falten als störend empfinden, aber keine unmittelbare Auffüllung wünschen, kann eine schrittweise Kollagenstimulation grundsätzlich infrage kommen. Im Beratungsgespräch in unserer Hamburger Privatpraxis sehen wir uns Dichte und Festigkeit der Haut an, hören, worum es Ihnen geht, und sagen Ihnen offen, was ein Biostimulator wie JULÄINE™ dabei leisten kann und was nicht.

Manchmal ist das Ergebnis dieses Gesprächs, dass Hyaluronsäure schneller zum Ziel führt oder Sculptra® die passendere Wahl ist. Weil wir alle hier genannten Verfahren anbieten, können wir Ihnen diese Antwort ohne Hintergedanken geben. Wenn Sie Ihre Möglichkeiten persönlich einordnen lassen möchten, freuen wir uns auf Ihre Terminanfrage.

Häufige Fragen zu JULÄINE™

Kann JULÄINE™ mit anderen ästhetischen Behandlungen kombiniert werden?

Eine Kombination mit Hyaluronsäure, Botulinumtoxin oder energiegestützten Verfahren kann grundsätzlich möglich sein. Ob die Behandlungen kombiniert oder zeitlich getrennt durchgeführt werden, hängt vom Befund, den behandelten Regionen und dem jeweiligen Therapieziel ab.
Nein. Das Verfahren entfernt keine überschüssige Haut und verlagert keine abgesunkenen Gewebestrukturen. Bei ausgeprägter Hauterschlaffung oder deutlichem Gewebeüberschuss kann daher ein anderes ästhetisches oder operatives Verfahren sinnvoller sein.
Die meisten empfinden die Injektionen als gut aushaltbar. In der genannten Beobachtungsstudie beschrieb rund ein Drittel der Behandelten die erste Sitzung als schmerzfrei, ein weiteres Drittel als leicht schmerzhaft. Wie empfindlich es sich anfühlt, hängt stark vom Areal ab. Auf Wunsch bereiten wir die Haut mit einer betäubenden Creme vor.
Nein, jedenfalls nicht im üblichen Sinn. Ein Filler bringt Volumen mit, das unmittelbar sichtbar wird. JULÄINE™ bringt stattdessen Mikrosphären aus Poly-L-Milchsäure ein, die der Körper über Monate abbaut, während die Haut in dieser Zeit eigenes Kollagen bilden kann. Der Effekt entsteht also aus dem Gewebe heraus und nicht aus dem eingebrachten Material.
Nein. Das bei Hyaluronfillern eingesetzte Enzym Hyaluronidase kann Poly-L-Milchsäure nicht auflösen. Die PLLA-Partikel werden stattdessen schrittweise vom Körper abgebaut. Eine sorgfältige Indikationsstellung und Behandlungsplanung sind deshalb besonders wichtig.

Quellenangaben

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Serrano‐Coronado, M., Rallo, P. C., Toral, F. R., Tirado, C. C., Subirà, A. R. & Ruiz, V. P. (2025). Clinical Perspectives on the Safety Profile of Poly‐L‐Lactic Acid (Juläine): Results From a National Survey. Journal Of Cosmetic Dermatology, 24(9), e70439. https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/jocd.70439

Medical, N. (o. D.). Nordberg Medical – Unique Science to improve lives. https://nordbergmedical.com/de/julaine/

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ClinicalTrials.gov. (o. D.). https://clinicaltrials.gov/study/NCT07637188

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