Neurodermitis, Ekzeme, Juckreiz

Ihre Haut sollte Sie beschützen. Nicht beschäftigen.

Neurodermitis, Ekzeme und Juckreiz können belastende Symptome verursachen, die den Alltag beeinträchtigen. Vor allem, wenn Juckreiz zum Kratzen führt und bakterielle Superinfektionen den Hautbefund noch verschlechtern. Grundvoraussetzung für die richtige Therapie und eine Linderung ist, dass wir die Ursachen finden. Wir helfen Ihnen, die Hautschutzbarriere zu stabilisieren und setzen juckreizstillende, antientzündliche Cremes ein, damit Sie sich wieder deutlich wohler fühlen.

Ihre Fragen. Unsere Antworten.

Was versteht man unter Neurodermitis?

Diese chronische Hautentzündung tritt häufig zusammen mit Heuschnupfen und Asthma auf. Die zugrunde liegende Schwächung der Hautschutzbarriere wird genetisch vererbt. Meist treten die Entzündungen in den Armbeugen und Kniekehlen sowie im Gesicht und am Hals auf. Viele Patienten leiden außerdem an Heuschnupfen und haben weitere Allergien. Die endgültige Diagnose sollte ein Hautarzt stellen.

Könnte trockene, juckende Haut schon auf Neurodermitis hinweisen?

Trockene Haut bedeutet nicht gleich Neurodermitis, Juckreiz kann viele andere Ursachen haben.

Wie behandelt man Neurodermitis?

Basis unserer Behandlung ist eine Hautpflege zur Stärkung der hauteigenen Barrierefunktion. Je nach Entzündungsaktivität setzen wir vorübergehend antientzündliche Wirkstoffe ein.

Ist Neurodermitis heilbar?

Die chronische Erkrankung verläuft in Schüben. Die meisten unserer Patienten haben nach dem 30. Lebensjahr jedoch kaum noch Beschwerden.

Was ist ein Ekzem und wie kann es entstehen?

Ein Ekzem ist eine chronische, nicht infektiöse Entzündung der Haut. Zuerst muss der Auslöser erkannt und gemieden werden. Meist hilft eine stadienabhängige Behandlung mit kortisonhaltigen Cremes. Bei ausgeprägtem Juckreiz können zusätzlich Antihistaminika helfen. Bei akuten Ekzemreaktionen bieten wir eine kurzfristige interne Kortisonbehandlung bzw. im Fall einer bakteriellen Superinfektion eine Antibiotikatherapie an.

Wie kann man einem Ekzem vorbeugen?

Indem man die Hautschutzbarriere mit feuchtigkeitsspendenden, rückfettenden Cremes stabilisiert. Auch austrocknende Maßnahmen wie lange, heiße (Dusch-)Bäder sollte man meiden.

Was kann der Grund für chronischen Juckreiz sein?

Die Gründe sind extrem vielfältig. Unterschieden werden Juckreiz auf entzündlicher Haut (z. B. bei atopischer Dermatitis, Urtikaria, Arzneimittelreaktionen, Lichen ruber, T-Zell-Lymphomen, blasenbildenden Hauterkrankungen, Psoriasis), Juckreiz auf unveränderter Haut (z. B. bei Nierenerkrankungen, Diabetes mellitus oder ausgelöst durch Medikamente, Tumore, hämatoonkologische Ursachen, neurologische Ursachen, psychiatrische und psychosomatische Ursachen) und Juckreiz bei chronischen Kratzläsionen.

Wie entsteht Juckreiz?

Feine Nervenfasern in der Haut (unmyelinisierte C-Nervenfasern) lösen Juckreiz aus und leiten ihn weiter.

Wie erkennt man die Ursache?

Nach einem ausführlichen Patientengespräch gewinnen wir durch eine körperliche Untersuchung erste Anhaltspunkte zur Entstehung des Juckreizes. Ggf. führen wir Blutuntersuchungen durch und entnehmen Hautproben.

Wie wird Juckreiz behandelt?

Je nach zugrunde liegender Erkrankung können wir mit Kortison- oder Capsaicin-haltigen Cremes, Antihistaminika und Antiepileptika helfen. Zur Therapieplanung empfehlen wir einen Anamnese-Termin.

Unsere Expertin für Neurodermitis, Ekzeme & Juckreiz

Dr. med. Anna Brandenburg

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