Hautchirurgie

Sie sollen sich wohl in Ihrer Haut fühlen. Und sicher in unseren Händen.

Um Ihnen ambulante Eingriffe nach allen hygienischen Standards anzubieten, ist unser Operationsraum mit einem hochmodernen Schleusensystem ausgestattet. Die diagnostische Sicherheit gewährleisten wir, indem wir jede entfernte Hautveränderung in ein histopathologisches Speziallabor einsenden und feingeweblich untersuchen lassen.

Durch Kooperationen mit der plastischen Chirurgie bieten wir auch aufwendigere plastische Defektdeckungen nach größeren Schnitten, Oberlidstraffungen und Fettabsaugungen an. Auch hier garantieren wir eine Durchführung auf höchstem Niveau.

Ihre Fragen. Unsere Antworten.

Welche operativen Eingriffe werden angeboten?

Unser operatives Angebot umfasst:

  • Die Entfernung gut- und bösartiger Hautveränderungen
  • Die Entfernung störender Hautveränderungen wie seborrhoische Keratosen, Fibrome, Atherome (Grützbeutel), Lipome (Fettgeschwulste), Muttermale und atypische Pigmentmale (Naevuszellnaevi)
  • Narbenkorrekturen
Welche Betäubung wird verwendet?

Für Eingriffe in örtlicher Betäubung verwenden wir Mepivacain/Meaverin und Prilocain/Xylonest.

Wie wird die Haut vernäht und müssen Fäden gezogen werden?

Nicht bei subkutaner Nahttechnik mit PDS-Fäden, da nur die Klammerpflaster später entfernt werden. Extrakutan vernähte Ethilon-Fäden müssen gezogen werden. Die Haut wird subkutan mit einem resorbierbaren Nahtmaterial (PDS-Fäden) vernäht. Das ermöglicht kosmetisch hochwertige Ergebnisse. Auch das Risiko eines Aufreißens der Naht ist erheblich reduziert.

Der unter die Haut platzierte, stabilisierende Faden erfüllt über die ca. sechs Monate dauernde Resorptionszeit hinaus eine Schutzfunktion, auch wenn die Stelle wieder vollständig belastet wird. Bei größeren Narben kann zusätzlich eine Einzelknopftechnik zum Einsatz kommen, sie gibt der Narbe zusätzlich Halt. Diese Fäden ziehen wir nach zwei Wochen.

Kann man danach Auto fahren, arbeiten oder in die Schule gehen?

Bei stabiler Kreislaufsituation spricht nach einem ambulanten Eingriff in Lokalanästhesie nichts gegen das Führen eines Fahrzeuges. Je nach Größe der entfernten Hautveränderung bzw. der intraoperativen Blutungsneigung sowie der individuellen Schmerzentwicklung kann es empfehlenswert sein, sich im Anschluss zu schonen. Generell spricht jedoch nichts gegen Arbeit oder Schulbesuch.

Was ist nach einem ambulanten Eingriff zu beachten?

Direkt im Anschluss an die Operation werden kleine Klammerpflaster auf die Narbe geklebt. So heilen die Wundränder perfekt zusammen und die Narbe erhält zusätzliche Stabilität. Ein Druckverband kann nach 24 Stunden entfernt werden. Die Klammerpflaster sollten für die nächsten zwei Wochen auf der Wunde bleiben und mit Duschpflastern vor Wasser geschützt werden. Für Sauna- und Schwimmbadbesuche empfiehlt sich eine Pause von zwei Wochen. Bei Schmerzen helfen z. B. Paracetamol oder Ibuprofen. Auf Aspirin sollte man wegen des erhöhten Nachblutungsrisikos verzichten.

Ab wann darf man wieder Sport machen?

Sport ist für zwei Wochen ausgeschlossen. Gegen kurze Strecken mit dem Fahrrad spricht aber nichts.

Unsere Expertin für Hautchirurgie

Dr. med. Anna Brandenburg

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